Radfahren macht Dich fit für alles, was im Leben kommt

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Lachen vor alpenländischer hütte

Wir bei Carlos E-Bike haben den unglaublichen Boom während der Corona-Zeit hautnah miterlebt. Plötzlich wollten alle Rad fahren. Nicht unbedingt, weil sie schon immer davon geträumt hatten, sondern weil sie mussten. Sport im Studio? Geschlossen. Mannschaftssport? Abgesagt. Bewegung an der frischen Luft? Zum Glück nicht blockiert.

Also wurde gekauft, was zwei Räder hatte. Akku voll, Helm auf, los ging’s.

Und dann passierte etwas, womit nicht alle gerechnet hatten: Es machte tatsächlich Spaß.

Natürlich nicht bei jedem. Aber doch bei einigen mehr, als sie es sich selbst eingestanden hätten. Aus „Ich muss ja irgendwie raus“ wurde langsam ein „Eigentlich ganz cool hier draußen“. Die ersten Car-Losen – also freiwillig autolosen – Menschen wurden quasi neu geboren. Und das finden wir grundsätzlich eine ziemlich großartige Entwicklung.

Doch wie bei jeder großen Liebe kam irgendwann der Alltag. Das Rad hing vielleicht noch dekorativ an der Steckdose, der Akku wurde seltener geladen und die Ausrede „Heute ist es aber wirklich ungünstig“ kam immer schneller über die Lippen. Was war passiert?

Vielleicht derselbe Effekt, der jedes Jahr kurz vor Neujahr zuschlägt. Die Motivation ist riesig, die Weihnachtsleckereien sollen am besten noch vor dem Dreikönigstag komplett wegtrainiert werden. Man sieht sich schon als sportliche Version seiner selbst. Bis man merkt, dass allein der Weg zur Umkleide im Fitnessstudio die erste ernsthafte Atemprüfung darstellt – und plötzlich erscheinen Couch, Chips und Kekse wie die deutlich verlässlichere Beziehung. Packung auf, Belohnung sofort. Kein Schwitzen, kein Muskelkater, kein innerer Schweinehund, der diskutieren möchte.

Sport dagegen ist komplizierter. Erst Anstrengung, dann Glück. Und dieses „dann“ fühlt sich manchmal sehr weit weg an.

Für den unsportlichen Teil von uns allen – ja, wir haben den auch – gibt es inzwischen bequeme Abkürzungen. Spritzen, Tabletten, Programme mit großen Versprechen. Hauptsache, man muss sich nicht bewegen. Die Dunkelziffer derer, die darüber nachdenken, dürfte vermutlich höher sein als die Zahl der Menschen, die zugeben, dass Radfahren vielleicht doch eine ziemlich gute Idee wäre.

Wir sind da klar voreingenommen. Radfahren ist die spritzigere Lösung. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es bringt Dich raus, bringt Dein Herz in Schwung, Deinen Kopf zur Ruhe und Deine Beine zum Arbeiten – und das alles, während Du unterwegs bist, statt auf der Stelle zu treten. Es macht Dich nicht nur schlanker oder sportlicher. Es macht Dich widerstandsfähiger. Gegen Stress. Gegen schlechte Laune. Gegen das Gefühl, festzustecken.

Und ganz ehrlich: Uns ist völlig egal, wie viele Kekse und Chips Ihr verdrückt. Wirklich. Wenn wir Eure Geschichten von der letzten Tour hören, vom Gegenwind, der sich plötzlich in Rückenwind verwandelt hat, oder vom Anstieg, den Ihr erst verflucht und dann gefeiert habt, dann wissen wir, warum wir tun, was wir tun. Noch schöner ist es, wenn wir ein kleiner Teil dieser Geschichte sein durften. Weil Euer Bike bei uns im Service fit für die Saison gemacht wurde. Oder weil Ihr Euch für ein neues Rad entschieden habt – für ein Stück Freiheit auf zwei Rädern.

Vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment, 2026 zu Deinem Jahr des Feuerpferdes zu machen. Oder noch besser: zum Jahr des Feuer-Drahtesels. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern. Nicht als Strafe für zu viele Kekse, sondern als Einladung zu mehr Leben.

Steig auf, fahr los und mach Dich fit für alles, was im Leben kommt. Und den nächsten Keks genießt Du dann nicht mit schlechtem Gewissen – sondern mit einem zufriedenen Lächeln. 🚴‍♂️

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